Psychosomatik für Fortgeschrittene IV: Der Geist und der Körper

Die Angewohnheit, Körper und Geist als zwei getrennte Einheiten anzusehen, ist kulturell bedingt. Das stammt von einer generellen Weise, die Dinge zu betrachten. Gut oder Böse, Himmel oder Hölle, Schuld oder Sühne, Stones oder Beatles, Basel oder Zürich – ich schweife ab. Was bleibt: abendländischer Bipolaritätswahn. Wir haben es nicht anders gelernt, wir können es…

Psychosomatik für Fortgeschrittene III – Die Klassiker

Anfangs des 20. Jahrhunderts war man neurasthenisch. Wenn man dazugehören wollte. Neurasthenie wurde gefunden, um das allgemeine Unwohlsein des Menschen gegenüber einer sich immer schneller entwickelnden Gesellschaft zu benennen. Eigentlich sollten wir doch alle immer noch neurasthenisch sein. Vielleicht sollte man die Krankheit wieder aktivieren. Danach kam Anderes, was immer wieder mit Lebensumständen und der…

Psychosomatik für Fortgeschrittene II: Das Schicksal

Das liebe Schicksal. Wohl die meistverwendete Ausrede für Faulheit in der Menschheitsgeschichte. Wer etwas tun will und es dann aus erfindlichen oder unerfindlichen Gründen lässt, kann sagen, es hat nicht sollen sein. Wer seine Zukunft einen Weg einschlagen lässt, den er sich nicht unbedingt gewünscht hätte, kann zurückgreifen auf die Selbstberuhigung des „es ist wohl…

Psychosomatik für Fortgeschrittene I

Alles ist psychosomatisch. Man bricht sich kein Bein ohne Grund. Kein Schicksal ist da im Spiel, wie der Eine oder Andere hier nun möglicherweise nachsagen wird. Sondern eine geistige Prädisposition. Und natürlich ist der Beinbruch durch geistige Anstrengung nicht heilbar, oder: wissen wir denn das so genau? Auf jeden Fall nicht mit den gängigen uns…