Entschuldigung

Ablass unserer Gesellschaft, egoistischer Freispruch in Zeiten schlechten Gewissens, ein Sorry genügt und alles ist gut, zumindest für den Canossagänger, denn dem Beentschuldigten bringt das Ganze nicht viel, einzig das Wissen darum, dass der Bittsteller sich bewusst ist, dass seine Taten nicht gerecht und weil mit Nachspiel behaftet auch nicht fertig sind.

Schuld und Unschuld, Begriffe zur Ordnung des Zusammenlebens von Menschen, Konzepte zur Selbstentlastung, denn Schuld bringt nur den Vorteil, dass man sie Anderen zuweisen kann und sich dadurch Freiheit erkauft, nicht Unschuld, sondern Verantwortungslosigkeit. Sich entschuldigen hiesse eigentlich: sich vom Schuld-Unschuld-Schema lösen können.

Lernen aus Vergangenem. Sich nicht in der Erinnerung suhlend zermürben. Denn im Gestern liegt Stillstand. Und auch nicht vergessen und blind weitergehen, weil man gezahlt hat. Alles, was geschieht, bestimmt mit, was geschehen wird. Teile davon zu verdrängen hiesse sich selbst verleugnen.

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sebas sagt:

    Vergangenheit zählt nicht, nur Zukunft!

  2. Amber sagt:

    It was nice to see your blog.Just Keep Writing!

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