Wind

Ruhige See, kein Ufer zu sehen, kein Olivenzweig, das Wasser wie ein Spiegel, ohne Störung, ohne Rührung, die Flaute und das Warten, machtlos, ohnmächtig, zeittotschlagen und sich nicht rühren, die Vorräte, von denen man gezehrt hat, die Erinnerungen, die Vorstellungen, die Träume gehen langsam zur Neige und noch immer: kein Wind in Sicht.

Und dann plötzlich, ohne Vorwarnung, eine Brise, ganz leicht nur, wie ein Streicheln der Haut mit weniger als einer Feder, als man es nicht erwartet hat, und gleich: Aufregung an Bord, alles ruft durcheinander, helle Freude und die Angst, es könnte gleich wieder vorbei sein, Aberglaube, Erfahrungswert, Trugbild. Doch es geht was, es ist wieder Hoffnung und die Erkenntnis: es gibt noch Wind in der Welt.

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  1. Sebas sagt:

    Wie der Wind,
    ständig aber nicht beständig,
    wechselhaft.
    Manchmal als kühlende Brise,
    gelegentlich als zarter Hauch,
    der nichtsahnend Deinen Hals streichelt,
    auch als Orkan,
    er bringt Deine Gefühle durcheinander.

    Es kommt auch vor,
    dass Du denkst,
    es ist völlig windstill!

    Doch wieder einmal
    verlässt Du Dich
    nur auf Deine gewöhnlichen Sinne,
    aber Du weißt ja,
    es lohnt sich immer
    auf ihn zu warten.

    Wind fühlt sich einfach gut an!

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