Zeit/T/Raum

Wie ein Reisender zwischen Raum und Zeit, wartend in Räumen ohne Eigenheit, ohne Eigenschaft, ohne Gesicht, zu weit und gleichzeitig so dicht dran ist das ewige Ziel Deiner Reise, das Du einsam teilst mit den vielen die gleich sind, mit allen anderen die genau gleich wie Du etwas anders sind: die Freiheit.

Sie hält Dich fest zwischen Traum und Wirklichkeit, denn von da aus ist es nicht wirklich weit in die Gefangenschaft aus der kein Weg mehr hinausführt, Ketten und Gitter woraus kein Retter noch Ritter noch Krieger nur Du selbst Dich retten kannst.

Und wie ein Freier buhlst Du um die Gunst der Erfahrung, wie ein freier Mann bist Du süchtig nach Nahrung, suhlst Du Dich in der warmen Umarmung, die Dich reinzieht so ganz ohne Ahnung und Warnung, und das Wissen darum ist wie ein Blick zurück in eine ferne, eine flüchtige Erinnerung.

Während der Raum ohne Zeit an Dir vorübergleitet weitet er sich je weiter Du gehst und Du schreitest aus einer Welt hinaus in eine andere Welt hinein: in eine Welt hinaus um nur Dich selber zu sein, um Deiner Zeit voraus zu sein, wenn sie davonrennt, um sie nicht totzuschlagen, wenn sie vorbeigehen soll: den Raum mit der Zeit füllen. Und der Zeit Raum geben.

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